Handytarife – darauf sollten Sie vor dem nächsten Abschluss achten

Preiswerte Provider bieten neben ihrem Hauptgeschäftsmodell günstiger Prepaid-Tarife zunehmend Mobilfunktarife mit zweijähriger Laufzeit und einer preiswerten Flatrate für Gespräche in alle Netze an. Alle Netze umfassen das Festnetz sowie die vier Handynetze der Telekom, von Vodafone, E-Plus und O2. Entsprechende Handytarife kosten bei den günstigsten Anbietern weniger als zwanzig Euro pro Monat. Studenten und Azubis können durch Spezialrabatte teilweise sogar noch günstiger mobil kommunizieren (Infos dazu unter www.studiphone.de).

Hohe Kosten für weitere Dienste

In den meisten Allnet-Flattarifen ist die Internet-Nutzung mit dem Mobiltelefon enthalten, allerdings setzt die Drosselung der Geschwindigkeit oftmals bereits nach einer genutzten Datenmenge von fünfhundert Megabyte ein. Eine Erhöhung des Datenvolumens ist bei nahezu allen Anbietern möglich. Zudem enthält der günstige Tarif für Gespräche in alle Netze nur selten ein SMS-Paket, sondern ist mit Kosten von etwa neun Cent pro Kurzmitteilung verbunden. Eine dritte Kostenfalle bilden Auslandsgespräche, die Provider mit günstigen Allnet-Flats häufig zu überdurchschnittlich hohen Preisen abrechnen. Da die günstigen Allnet-Flats überwiegend für die Mobilfunknetze von E-Plus und O2 angeboten werden, können sie von auf dem Land lebenden Menschen oftmals nicht genutzt werden. Die Netzqualität in ländlichen Regionen ist bei den E-Netzen immer noch schlechter als bei den D-Netzen. Das betrifft den Internetzugang am stärksten, aber auch Gespräche sind in den E-Netzen nicht überall möglich.

Die Kostenfalle umgehen

Die Zusatzkosten durch den im gewählten preiswerten Tarif nicht enthaltenen SMS-Versand lässt sich am einfachsten durch das zusätzliche Buchen eines SMS-Paketes umgehen. Dieses erhöht die Gesamtkosten des preiswerten Mobilfunktarifes. Eine Alternative besteht in der Nutzung einer App, die den direkten Versand von Kurznachrichten über das Mobiltelefon überflüssig macht, oder im Versenden einer E-Mail über den Internetzugang des Handys. Bei regelmäßigen Gesprächen mit dem Mobiltelefon ins Ausland bietet sich ohnehin die Anschaffung einer zusätzlichen SIM-Karte für Auslandsgespräche bei einem auf diese spezialisierten Provider an, da diese in allen anderen Handytarifen teuer sind. Die Begrenzung des Datenvolumens lässt sich umgehen, indem so häufig wie möglich das WLAN genutzt wird.

Ein getrenntes SMS-Handy ist eine gute Lösung

Anstelle eines SMS-Paketes für das Haupthandy bietet sich für einige Nutzer ein gesondertes SMS-Handy mit einem preiswerten SMS-Paket an. Das gilt für häufig mit der Bahn reisende Menschen, denn im Ruhebereich der Fernzüge ist das Telefonieren mit einem Mobiltelefon untersagt, während der SMS-Versand und der Kurznachrichtenempfang bei ausgeschaltetem Signalton erlaubt sind. Voraussetzung für die Verteilung von Gesprächen und Kurznachrichten auf zwei Mobiltelefone ist, dass die Kommunikationspartner diese beachten.

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